Grundbucheintragungsgebühr

Grundsätzlich beträgt die Gebühr für die Eintragung ins Grundbuch 1% vom Bruttokaufpreis einer Immobilie. Üblicherweise werden die Grundbucheintragungsgebühr und die Grunderwerbssteuer gemeinsam mit Vertragsabschluss an den Treuhänder weitergegeben. Dieser hat wiederum zwei Möglichkeiten jene beiden Gebühren abzuführen: entweder durch Überweisung an das Finanzamt, welches bei ordnungsgemäßer Bezahlung nach einer gewissen Bearbeitungszeit eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellt und diese an das zuständige Grundbuchamt weiterleitet oder durch eine Selbstberechnungserklärung, welche direkt vom Treuhänder am Grundbuchamt eingereicht wird. Die zweite Möglichkeit ist weitaus weniger zeitaufwendig, da nicht erst auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts gewartet werden muss und die Einverleibung in das Grundbuch sofort erfolgen kann.

Siehe auch unter „Steuern und Gebühren beim Immobilienkauf“

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