Österreichische Immobilien von US-Krise nicht betroffen

Zumindest bisher zeigen sich die österreichischen Immobilienpreise von der Subprime Krise in den Vereinigten Staaten unbeeindruckt. Der „Immobilienpreisspiegel 2008“ des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder zeigt nur ein stabiles Wachstum nach dem Trend der Inflation, trotzdem scheint die Krise am heimischen Markt vorbei zu ziehen.

Der Grund für manchen negativen Ausreißer am österreichischen Immobilienmarkt, nach WKO-Fachobmann Malloths Meinung (im GEWINN ausschnittsweise zu lesen), kann auf einen Punkt gebracht werden: Die Vorsicht der Banken. Betrachtet man den Verlauf der Immobilienpreise genauer so erkennt man eine leichte Schwächung speziell bei Immobilien deren Zielpublikum auf eine höhere Fremdfinanzierung angewiesen ist.

Reihenhäuser beispielsweise sprechen eine eher finanzschwache Käuferschicht an. Lehnen hier die Banken vermehrt die Kreditvergabe ab, sinkt die Nachfrage nach diesen Objekten und der Preis passt sich nach unten an. In exklusiven Innenstadt- und Ausblicklagen -ich denke hier an Wiens 1. oder 18. Bezirk, oder Innsbrucks Hungerburg- ist das Geld abgeschafft. Wie in München werden hier Immobilien nicht nach Kosten/Nutzen Erwägungen erworben, sondern nach Verfügbarkeit gekauft und entsprechende Preise erzielt.

Wie man sieht sind zum Großteil Objekte zur Eigennutzung von einer Preiskorrektur bedroht.

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