Prognoserechnung

Um dem Risiko der Liebhabereivermutung zu entgehen, sollte dem zuständigen Finanzamt eine Prognoserechnung über den gesamten Beobachtungszeitraum vorgelegt werden. Weichen die tatsächlichen Zahlen wesentlich von den prognostizierten ab, wird geprüft, ob der Steuerpflichtige selbst oder unvorhersehbare Umstände dazu geführt haben. Ist der Steuerpflichtige auf Grund einer zu optimistischen Prognoserechnung beispielsweise selber für das Abweichen verantwortlich, wird dies beim Finanzamt vermerkt und die vorhergesagten Zahlen werden korrigiert. Differenzen in der Prognoserechnung infolge unvorhersehbarer Umstände haben keinen Einfluss auf die ursprünglich abgegebene Prognoserechnung.

Abweichungen und als Folge Liebhaberei treten, Vorsorgewohnungen betreffend, insbesondere durch frühzeitige Kredittilgung auf, wenn diese laut abgegebener Prognoserechnung nicht geplant war. Die Finanzverwaltung erachtet durch frühzeitige Tilgung einen verkürzten Beobachtungszeitraum, innerhalb dessen bereits ein Gesamtüberschuss vorliegen muss, um nicht der Liebhabereiverordnung unterliegen zu müssen.

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